Geolocate

Badenweiler (Kernort) topographic map

Click on the map to display elevation.

Badenweiler (Kernort)

Das hiesige Gebiet war ein Teil des rechtsrheinischen römischen Agri decumates (deutsch: „Zehntland“). Dieses Gebiet war durch den Rhein, die Donau und den nordöstlich gelegenen Limes abgegrenzt. Der Limes wurde um 100 von den Römern errichtet. Die Alamannen, ein Stamm der Germanen, eroberten um 230 das südliche rechtsrheinische Gebiet. Die Römer gaben Agri decumates auf und zogen sich 260 hinter den Rhein zurück. Dort errichteten sie den Donau-Iller-Rhein-Limes. Die verlassenen römischen Bauten wurden zerstört oder gerieten in Vergessenheit. Später bauten die Alamannen sogenannte Höhenburgen auf, um das Gebiet zu überwachen. Sie errichteten Gutshöfe und eine Verwaltung nach römischem Vorbild. Die Alamannen unternahmen oft Raubzüge vom ehemaligen Zehntland aus ins benachbarte römische Gallien. Sie wurden aber dabei von römischen Heeren abgewehrt. Erst 455 gelang es den Alamannen, von hier aus über den Rhein zu expandieren. Sie eroberten Teile der römischen Provinz Gallien. Es folgten Konflikte mit den Franken, welche nach Süden expandierten. Die Alamannen führten mit den Franken von 496 bis 507 einen Krieg. Die Franken errangen den entscheidenden Sieg bei Zülpich unter ihrem König Chlodwig I. Das alamannische Gebiet kam an das Frankenreich der Merowinger. Das Gebiet des späteren Markgräflerlandes und des Breisgaus wurde Besitz von fränkischen Adligen. Fränkische Adlige beschenkten um 775 verschiedene Klöster mit Grundbesitz aus diesem Gebiet unter anderem wegen des Seelenheils. Fränkische Adlige nahmen Badenweiler, damals noch unter seinem lateinischen Namen Aquae wieder in Besitz. Ab 774 sind im Lorscher Codex mehrere Schenkungen zugunsten des Klosters Lorsch in Willaner marca (Gemarkung Weiler) oder auch Wilere marca sowie in Lipburg urkundlich dokumentiert, unter anderem eine Basilika. Zwischen 900 und 955 fielen die Ungarn in dieses Gebiet ein, es kam zu Verwüstungen und Plünderungen. Danach wurde das Gebiet von Gaugrafen verwaltet, welche der Kaiser einsetzte. Kaiser Otto I. hatte 962 vom abtrünnigen Gaugrafen Guntram aus dem Breisgau dessen hiesige Gebiete konfisziert. Otto I. vermachte sie an den Bischof Konrad aus Konstanz, welcher ein Welfe war. Dieser setzte für seine Güter einen Lehens-Meier ein. Als Vogt verwaltete er dieses Gebiet für seinen Bischof. Nach dem Tode Konrads 975 übernahmen die Dompröpste seiner Kirche seine Gebiete. Sie wurden damals Dompropsteigüter genannt. Im Jahr 1028 taucht der Name „Badenweiler“ im damaligen „deutsch“, noch ohne den Zusatz „Weiler“, erstmals in einer Akte des Kaisers Konrad II. aus dem Geschlecht der fränkischen Salier auf – einer Erlaubnis für das Bistum Basel, Mineralien wie Silber und Blei in und um Badenweiler abzubauen.

Wikipedia (CC-BY-SA 3.0)

About this map

Name: Badenweiler (Kernort) topographic map, elevation, terrain.

Location: Badenweiler (Kernort), Oberweiler, Badenweiler, GVV Müllheim-Badenweiler, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg, 79410, Deutschland (47.77843 7.65880 47.81477 7.72070)

Average elevation: 528 m

Minimum elevation: 274 m

Maximum elevation: 1,161 m

Other topographic maps

Click on a map to view its topography, its elevation and its terrain.

Kaiserstuhl

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Zu den Bergen, Erhebungen und deren Ausläufern des Kaiserstuhls gehören – sortiert nach Höhe in Meter (m) über Normalhöhennull.

Average elevation: 247 m

Wagensteig

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Die alternative Verbindung zum Hochschwarzwald wurde in den Jahren 1862/63 als mögliche Teilstrecke der Höllentalbahn untersucht. Für den Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Hinterzarten und Wagensteig wurden 12 der für die Gesamtstrecke zwischen Freiburg und Donaueschingen geplanten 21,45 Millionen…

Average elevation: 663 m

Seebuck

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Der baumfreie Gipfel des Seebucks befindet sich im Südschwarzwald 1,7 Kilometer südöstlich des Feldberg-Hauptgipfels (auch der Höchste genannt), beide sind durch eine flache Senke (Grüble oder Feldbergsattel) getrennt; die Schartenhöhe beträgt lediglich 29 m.

Average elevation: 1,271 m

Wasenweiler

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

1974 wurde während einer Flurbereinigung auf einer an drei Seiten durch steile Hänge geschützten Kuppe des Kaiserstuhls etwa 500 Meter nordwestlich des Ortes eine befestigte keltische Höhensiedlung mit zahlreichen Funden ausgegraben. Sie wird zwischen 600 und 500 v. Chr. datiert. Zwischen dieser als…

Average elevation: 240 m

Kaiserstuhl

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Zu den Bergen, Erhebungen und deren Ausläufern des Kaiserstuhls gehören – sortiert nach Höhe in Meter (m) über Normalhöhennull.

Average elevation: 247 m

Totenkopf

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald > Oberbergen

Der Gipfel des Totenkopfs besteht aus zwei annähernd gleich hohen Kuppen, deren Gipfel etwa 170 m voneinander entfernt liegen. Auf der etwas höheren Westkuppe befindet sich ein historischer Vermessungsstein und unweit südwestlich davon der Fernmeldeturm Vogtsburg-Totenkopf. Auf der Ostkuppe der Erhebung,…

Average elevation: 373 m

Tuniberg

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald > Freiburg im Breisgau

Der Tuniberg ist Ziel vieler Weinbergwanderer und Nordic Walker und ist seit einiger Zeit ein Geheimtipp für Inliner und Nordic-Blader. Für den Radsport besteht der Tuniberg Höhenweg von Gottenheim nach Munzingen. Der Tuniberg ist über die Verlängerung des FR 6 von Tiengen, die Verlängerung des FR 5 von…

Average elevation: 212 m

Baldenweger Buck

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald > Feldberg (Schwarzwald)

Der kahle Rücken fällt nach Westen, Norden und Osten steil in die umgebenden Täler von Zastlerbach und Seebach ab. Lediglich nach Süden geht er mit geringem Höhenverlust in einen flachen, 1452,8 m hohen Sattel über, der den Baldenweger Buck mit dem Feldberggipfel verbindet.

Average elevation: 1,290 m

Titisee

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald > Titisee-Neustadt > Titisee

Der Ortsteil Titisee von Titisee-Neustadt liegt am Nordufer des Titisees, im Osten des Feldbergs im Schwarzwald in 780 bis 1190 Meter Höhe. Der Ortsteil Neustadt befindet sich fünf Kilometer östlich davon. Die Stadt liegt an einem kleinen Fluss, der als Seebach vom Bärental kommend den Titisee speist, als…

Average elevation: 917 m

Schauinsland

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald > Oberried

Seit 2007 wird auf der L-124-„Rennstrecke“ zwischen der Abzweigung Horben und der Bergstation Schauinsland ein großes Bergzeitfahren mit jährlich rund 1000 Teilnehmern in verschiedenen Wettbewerben (Einzelzeitfahren, Fahrrad mit Kinderanhänger, Handbike, Inlines, Klapprad, Liegerad/Spezialrad,…

Average elevation: 1,068 m

Feldberg

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald > Feldberg (Ort)

Der Feldberg liegt südöstlich von Freiburg im Breisgau, im Gebiet der Gemeinde Feldberg (Schwarzwald) im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, umgeben von den Orten Hinterzarten (nordöstlich), Titisee (östlich), Menzenschwand und Bernau (südlich) sowie Todtnau (südwestlich). Rund zwei Kilometer…

Average elevation: 1,291 m

Faulenfürst

Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Erstmals erwähnt wird das Gebiet im Zusammenhang mit Grenzangaben im Jahr 1076 in einer Schenkung an das Kloster St. Blasien. 1285 wurde der Ort Faulenfürst erstmals namentlich als Fulenvirst erwähnt. Der Name setzt sich mutmaßlich aus den Bestandteilen „ful“, mit der Bedeutung „faul, unfruchtbar,…

Average elevation: 1,008 m